Entlastung der Arztpraxen: Attest erst ab 6. Fehltag

Das Kultusministerium hat uns gebeten, ärztliche Atteste bei normalen Erkrankungen (ohne Corona-Verdacht) erst ab dem 6. Fehltag zu fordern. Das dient zum einen der Entlastung der Arztpraxen und zum anderen dem Schutz vor weiteren Ansteckungen in ärztlichen Wartezimmern.

Wir werden uns bis auf Weiteres daran halten. Schülerinnen, die nicht in Risikogebieten waren, aber erhebliche Krankheitssymptome aufweisen, brauchen also für die Schule kein Attest, wenn sie an fünf aufeinanderfolgenden Schultagen fehlen. Die Tage am Wochenende zählen wir nicht mit. Auch wer von Freitag bis Donnerstag fehlt, braucht also bis auf Weiteres kein Attest.

(Gam)

Corona: Neuer Erlass zum Schulbesuch

Im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Corona-Virus hat das Gesundheitsministerium eine  Verfügung zum Besuch von Schulen erlassen. Sie gilt für alle, die sich in Risikogebieten aufgehalten haben, und ist seit Samstag, 7. März, in Kraft.


Für Schülerinnen gilt:

Alle, die sich in einem „Risikogebiet“ aufgehalten haben, dürfen 14 Tage lang die Schule nicht mehr besuchen. Zu den Risikogebieten zählt neuerdings auch Südtirol. Eine Liste der Risikogebiete stellt das Robert-Koch-Institut zur Verfügung. Diese wird täglich aktualisiert. – Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch das entsprechende Schreiben der Schulleitung im Elternportal. Die Schule ist natürlich zu informieren.


Für Lehrkräfte gilt:

Wer in einem Risikogebiet war, muss zunächst zuhause bleiben und umgehend die Schulleitung informieren. Diese ordnet dann nach Vorgabe des Schulträgers das weitere Vorgehen an. Seit Donnerstag, 12. März, lautet die Vorgabe des Trägers: Die betroffenen Lehrkräfte bleiben 14 Tage zuhause.


Für alle gilt außerdem weiterhin:

  1. Wer Symptome zeigt (Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall, Husten oder Schnupfen) und in den vergangenen 14 Tagen entweder in einem Risikogebiet war oder Kontakt zu einem Corona-Patienten hatte, bleibt zuhause und informiert umgehend telefonisch seinen Hausarzt, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Die Schule ist natürlich auch zu informieren.

  2. Wer allgemeine Krankheitssymptome zeigt, aber weder in einem Risikogebiet war noch mit einem Corona-Patienten Kontakt hatte, verhält sich ganz so wie bei einer Infektion üblich: Man bleibt zuhause. Dauern die Beschwerden an, wird ein Arzt kontaktiert.

  3. Wer keine Symptome zeigt, aber Kontakt mit einem Corona-Patienten hatte, informiert umgehend die Schule und das Gesundheitsamt. Dieses entscheidet über das weitere Vorgehen.

(Gam)

Am Dienstag ist wieder regulär Unterricht

Die staatliche Koordinierungsstelle für den Unterrichtsausfall hat entschieden: Am Dienstag soll im Landkreis Bad-Tölz wieder regulär unterrichtet werden. Für uns ist diese Entscheidung zwar nicht bindend; wir schließen uns aber an.

Damit dürfen wir also alle Schülerinnen am morgigen Dienstag, 11. Februar, wieder herzlich bei uns im Schulhaus willkommen heißen!

(tg)

Schäden durch Sturmtief in Schwester-Schule

Auf Hohenburg haben wir das Sturmtief „Sabine“ vorläufig schadlos überstanden. Etwas heftiger hat es eine unserer Erzbischöflichen Schwester-Schulen erwischt: Am Münchner Maria-Ward-Gymnasium stürzte ein Baum im Zugangsbereich der Schule um und beschädigte das Dach eines Nebengebäudes schwer. Zu Schaden kam niemand. Der Schulbetrieb war ausgesetzt.

(tg)

 

Bayerische Meisterschaft im Ski Langlauf

Sie haben es geschafft: Unsere Skilanglauf-Mädels gewinnen das Landesfinale im oberpfälzischen Lam und dürfen sich jetzt Bayerische Meister in der Wettkampfklasse IV (Jahrgänge 2007 bis 2009) nennen.

Hanna Richter, Sophie Gerg, Emilia Broschart und Pia Schlickenrieder setzten sich bei heftigem Wind und Schneetreiben souverän gegen ihre härtesten Konkurrentinnen aus Traunstein, Grafenau und Hohenschwangau durch.

49 Minuten und 28 Sekunden standen am Ende insgesamt für die Hohenburgerinnen auf der Uhr. Die Mädchen vom Annette-Kolb-Gymnasium Traunstein landeten mit gut drei Minuten Rückstand auf Platz 2. Der dritte Rang ging an das Leuchtenberg-Gymnasium Grafenau.

Insgesamt hatten sich 32 Schulen mit insgesamt 255 Startern für das bayerische Landesfinale in Lam qualifiziert. Sie traten in sechs verschiedenen Wettkampfgruppen gegeneinander an.

In der Wettkampfklasse III landeten die Mädels der Hohenburger Realschule übrigens auf Platz 2. Sie komplettierten damit ein insgesamt hervorragendes Ergebnis der Isartal-Schulen. Denn die Buben vom Tölzer Gymnasium gewannen den Titel in der Wettkampfklasse III Jungen.

Alle Ergebnislisten: Gesamtergebnis des Landesfinales
Artikel zum Wettkampf: Landessieger wurden ermittelt

(tg)

Mittags Wettkampfsieg – abends Hausaufgaben

Abends um halbsieben im Speisesaal der Pension Stöberl im oberpfälzischen Lam: Unsere Langlauf-Asse sitzen brav über den Hausaufgaben. Mittags um zwölf standen sie noch auf den Skiern; beim Landesfinale der besten Schulen Bayerns in der Disziplin Ski Langlauf. Dabei fuhren sie souverän den ersten Platz heraus. Drei Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierten vom Gymnasium Traunstein!

Am morgigen Mittwoch steht das entscheidenden Staffelfinale an. – Davor aber wird brav gelernt. Die Schule ging unterdessen ja weiter.

„Wir sind die einzigen, die hier abends über den Hausaufgaben sitzen!“, sagt die begleitende Lehrkraft, Anja Budich. Und dann, mit etwas Sorge in der Stimme: „Und jetzt muss ich mit ihnen Mathe machen.“ Mathe! Eigentlich ist Frau Budich Lehrkraft für Deutsch, Erdkunde und Sport. – Aber beim Stoff der 6. Klasse wird sie, falls nötig, schon noch etwas helfen können.

In jedem Fall sind wir ganz arg stolz auf unsere fleißigen Mädels! Und für morgen wünschen wir von Herzen alles Gute!

Zum Weiterlesen:

Die große Auftaktveranstaltung des Wettbewerbs fand am Montagabend statt. Da waren unsere Mädchen natürlich dabei. Wer mehr darüber erfahren will, findet hier weitere Informationen: Artikel zur Auftaktveranstaltung des Landesfinales in Lam.

(tg)

 

Theateraufführung: Q12 zeigt „Das Klassentreffen“

Am Dienstag, 14. Januar, und Donnerstag, 16. Januar, zeigt die Q12 in der Aula das Theaterstück „Das Klassentreffen“. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Das Stück ist geeignet für Schülerinnen ab der 7. Klasse. Auch Eltern, Ehemalige und sonstige Interessenten sind natürlich herzlich willkommen. Der Reinerlös geht an ein Projekt der Lebenshilfe Bad Tölz.

(Hoy)

 

Mädchenschulen als „rosa Paradies“

Seit einigen Jahren hat die geschlechtergerechte Schule wieder so richtig Konjunktur. Und die großen deutschen Zeitungen und Zeitschriften interessieren sich vermehrt für die Vorteile reiner Mädchenklassen. Jüngst hat nun auch das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ über den Unterricht „im rosa Paradies“ berichtet.

Tenor: Mädchen sind zwar auch an gemischten Schulen in den meisten Fächern besser als Jungs. Sie fallen weniger oft durch und erreichen häufiger die Mindeststandards. Darüber hinaus bieten reine Mädchenschulen aber weitere Vorteile:

Hier kann man stärker auf die besonderen Interessen der Mädchen eingehen. Und man kann ihnen das vermitteln, was ihnen im Vergleich zu den Jungs oft fehlt: Selbstvertrauen. Auch bei den passenden Unterrichtsformen gibt es Unterschiede. Mädchen können viel besser still und selbstständig arbeiten. Eine reine Mädchenschule kann darauf in besonderer Weise eingehen.

Link: „Im rosa Paradies“ (Spiegel-Online)

(Gam)

Klimawoche: In der 9A duftet es nach Salbei und Orangen

In der 9A duftet es nach Salbei und Orange, in der 6B hantiert Noemi mit einer imaginären Motorsäge und aus der 5A tönt lautes Löffelklappern: Was ist denn da los?

Die „Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit“ (14.-18.10.2019) der bayerischen Schulen stand dieses Jahr unter dem Motto „Klima“. In Hohenburg beleuchteten Frau Shirin Völkl (Energiewende Oberland) und Frau Melanie Eben (Bildung trifft Entwicklung) das Thema aus verschiedenen Perspektiven.

Beim Basteln eines symbolischen Walds kam ein nur mit Muskelkraft betriebener Handbohrer zum Einsatz, den die Schülerinnen souverän und mit großer Begeisterung bedienten. Anhand der liebevoll gefertigten Bäumchen wurde schnell klar, dass wir nur so viel Holz verbrauchen dürfen, wie nachwächst – das Grundprinzip der Nachhaltigkeit.

In der Mittelstufe setzten die Referentinnen dagegen auf Kosmetik statt auf Schere und Klebstoff: Die Klassen mixten Deo aus Wasser, Natron und ätherischem Öl oder Zahnpasta aus Xylit, Kokosöl und Natron. Einfache Rezepte, die zeigen, auf welche Wirkstoffe es ankommt und dass es auch ohne kilometerlange Listen von Zusatzstoffen geht.

Breiten Raum nahm das Thema Plastik ein. Die Probleme sind bekannt; fast jeder hat schon Bilder von Müllstrudeln in den Meeren gesehen und vom allgegenwärtigen Mikroplastik gehört. Erfreulich viele Schülerinnen haben sogar schon plastikfreie Alternativen zu Gebrauchsgegenständen ausprobiert, von der Brotbox aus Edelstahl bis zur Zahnbürste aus Holz.

Wir hoffen, dass das Engagement für Nachhaltigkeit und klimafreundlichen Konsum durch die Projektwoche neue Impulse bekommen hat!

(Höcherl)

 

Abiturientinnen von 1989 zu Besuch

Der traumhafte Blick auf Brauneck und den Brunnen im Innenhof, knarzende Treppenaufgänge zu den Toiletten, die Überreste einer einst dicht umlagerten Telefonzelle im Erdgeschoss: Jede Menge Erinnerungen frischte der Abiturjahrgang 1989 bei seinem Treffen zum 30. Jubiläum am 19. Oktober 2019 in Hohenburg auf.

Die Klasse startete 1980 mit 38 Schülerinnen (einzügig), davon sieben im Internat. 1989 legten 31 ihr Abitur ab. Nachdem mit Christian Spanaus und Rolf Quandt in diesem Jahr zwei Lehrer in Ruhestand gegangen sind, die den Jahrgang von Anfang an in Latein bzw. in Evangelischer Religion unterrichtet hatten, ist Bianca Kling die einzige aktive Lehrkraft an der Schule, die uns noch bekannt ist.

Während der neunjährigen Schulzeit waren 51 Schülerinnen für mindestens ein Schuljahr in der Klasse – zu vielen besteht nach wie vor Kontakt. Auch in den letzten Jahren haben immer wieder Klassentreffen stattgefunden. Zum Jubiläum nahmen 14 Ehemalige an einer Führung durch Hohenburg teil, bei der anschließenden Feier im Jaegers am Brauneck waren insgesamt 21 dabei. Während ein Großteil in der Region geblieben ist, reisten zwei extra aus Hamburg und Wiesbaden an. Trotzdem sind momentan nur zwei Töchter des 1989er Abiturjahrgangs in Hohenburg. Das liegt daran, dass bei den Kindern der ehemaligen Schülerinnen die Buben deutlich überwiegen: Nur knapp ein Drittel sind Töchter, mehr als zwei Drittel Söhne.

Wie prägend die gemeinsame Schulzeit war, zeigte sich daran, dass viele noch wussten, wo sie in der 5. Klasse saßen. Die Internen staunten über noch original erhaltene (heute nicht mehr in Gebrauch befindliche) Waschräume und darüber, wie in einem vergleichsweise kleinen Raum sieben Betten Platz hatten (heute Klassenzimmer). Herzlichen Dank an Christian Martino, der uns freundlicherweise an einem Samstag durch die gesamte Schule und die ehemaligen Internatsräume führte!

(Sibylle v. Kamptz)