Auszeichnung: Hohenburg ist “Bayerischer Klimameister”

Als Antwort auf das umfangreiche Engagement der Jugendlichen im Klimaschutz hat das Bayerische Umweltministerium dieses Jahr erstmals den Preis “Bayerische Klimameister” ausgelobt. Elf Schulen wurden am Ende ausgezeichnet. Darunter auch das St.-Ursula-Gymnasium.

Im Februar hatte Martin Ettinger vom Staatsministerium unserer Schule einen Besuch abgestattet, um Genaueres über unsere Projekte zu erfahren. Auf besonderes Interesse stießen die Aktionen zur Moor-Renaturierung (November/Dezember 2019), die Podiumsdiskussion im Januar und die Energieeffizienzmaßnahmen im Schulgebäude (Umstellung auf LED, Sensorlampen, elektronische Temperaturregelung in den Klassenzimmern).

Unser Engagement hat offenbar überzeugt. Am 9. Juli kam Ettinger erneut nach Hohenburg und überreichte Vertreterinnen des Nachhaltigkeitsteams einen Scheck über 500 Euro für weitere Nachhaltigkeitsprojekte sowie insgesamt zehn Insektenhotels. Drei sind schon fertig, sieben warten noch in Form von Bausätzen darauf, zusammengebastelt zu werden. Wir freuen uns auf viele neue krabbelnden und flatternde Bewohner der vornehmen Schlosswepsen-Quartiere!

(Gam/Hoc)

Erneuter Landessieg im Bundeswettbewerb

Das Gymnasium Hohenburg hat den Vorjahreserfolg wiederholt: Erneut errang eine Schülerin einen Landessieg im angesehenen Bundeswettbewerb Fremdsprachen.

In der Kategorie Solo gewann Swantje Heiner aus der 10a den 1. Preis auf Landesebene mit der Wettbewerbssprache Französisch. Als Belohnung für ihre ausgezeichneten Ergebnissen in den schriftlichen Aufgaben und den Filmbeitrag über Louis Braille, dem Erfinder der Blindenschrift, wurde sie von der Jury mit 140 Euro und vom Institut Français mit einem Jahresabo für die digitale Bibliothek Culturthèque belohnt. Dieses Ergebnis ist umso erfreulicher, da unsere Schule zum 2. Mal konsekutiv in derselben Kategorie einen 1. Preis auf Landesebene gewinnt.

Aus der 7b haben außerdem Antonia Mohrenweiser, Anna Oßwald, Hiedra Bormann, Magdalena Hauser und Julia Kirschmer mit den Wettbewerbsprachen Englisch, Französisch und Spanisch den Kurzfilm „A murder in the Academy“ eingereicht. Dessen witzige Idee veranlasste die Wettbewerb Jury dazu, ihnen einer Urkunde zu verleihen.

Auch der Beitrag von Agnes Braun aus der 9a in der Kategorie Solo mit der Wettbewerbsprache Englisch wurde mit einer Urkunde und mit der Auszeichnung Gute Leistung ausgezeichnet.

(Ker)

90 Masken für Bedürftige genäht

„Nur a bisserl Zeit“ – Die nehmen sich Schülerinnen des St.-Ursula-Gymnasiums gerne, um Bedürftigen zu helfen. Und da zur Zeit selbst hergestellte Mund-Nasen-Schutz-Masken teilweise dringend gesucht werden, machten sich ein paar Schülerinnen und eine Lehrerin ans Nähen. Insgesamt wurden es ungefähr 90 Masken! Ein Teil wurde – natürlich kontaktlos – bei Frau Opitz, der Vorsitzenden des Vereins „Nur a bisserl Zeit“ in Lenggries abgegeben. Auch die Bewohner des Haus Sonnenschein in Bad Tölz bekamen eine große Auswahl, wofür sie sich in einer Karte herzlich bedanken.

Schülerinnen stellen Kunstwerke nach

Kunstunterricht im Home-Schooling: Angeregt von verschiedenen Arbeiten, die sich mit historischen Werken beschäftigten, sollten sich Schülerinnen der Klassen 6a, 6b und 7b ein Kunstwerk, das ihnen gefällt, suchen. Das dort Dargestellte war dann neu zu interpretieren. Motiv und Technik waren freigestellt. Die Ergebnisse können sich sehen lassen.

(Sur)

Vorfreude auf Hohenburg

Alina und Clara besuchen derzeit noch die 4. Klasse einer Grundschule. Im nächsten Jahr möchten sie aber nach Hohenburg wechseln. Und die Vorfreude ist offenbar schon groß.

Jedenfalls haben sich die beiden schon einmal auf der Wiese vor dem Schloss niedergelassen; auch wenn Wiese, Schloss und Pausenhof nur aufgemalt sind.

Die Schulfamilie freut sich in jedem Fall auch schon auf die Neuen! Und wir hoffen, dass wir bald zum normalen Unterrichtsbetrieb zurückkehren können!

 

Erste Masken mit Schul-Logo

Bald dürfen die ersten Klassen zurück in den Unterricht. Eine Maskenpflicht im Gebäude ist derzeit zwar nicht geplant. Aber: Die ersten Masken mit Schul-Logo gibt es bereits. Juliana aus der 5b hat sie schon. Das gute Stück ist allerdings ein Unikat; und nicht käuflich zu erwerben: Genäht wurde die Maske privat – aus einem alten Schul-T-Shirt.

 

Soli-Brot: Dampfendes Gewusel in der Backstube

(Hinweis: Die Aktion fand natürlich vor der Schulschließung statt.)

Für die Aktion „Solibrot“ versammelten sich am Freitagmorgen 29 Schülerinnen und 3 Lehrerinnen und verwandelten die Schulküche in einen heißen, dampfenden, duftenden Bienenstock.

Drei verschiedene Brotsorten wurden gebacken: Bierbrot, Dinkelbrot sowie Buttermilchbrot mit Sesam

Insgesamt wurden 70 Kilo Mehl, 20 Liter Milch, 15 Liter Buttermilch und 10 Kilo Joghurt zu ca. 130 Broten verarbeitet! Eine reife Leistung, wenn man bedenkt, dass der Großteil der Schülerinnen noch nie Brot gebacken hatte.

Anfangs war die Aufregung groß, denn eigentlich sollten die Brote in dieser Menge erst zum Tag der offenen Tür fertig werden – nun mussten sie bereits am Freitagmittag verkaufsfertig sein. Der erste Teig war auch besonders aufregend!

Doch dann gingen die Schülerinnen routiniert zu Werk:

Das Zutaten-Austeil-Team hatte alle Hände voll zu tun: Alle stürmten auf das Mehl, die Hefe wurde geteilt, die Saaten abgewogen, etc.

Dann stellten sich neue Herausforderungen:

Wie funktioniert eigentlich diese Küchenmaschine? Ahhh – langsam anfangen, sonst ist das Mehl überall – wir hatten einige „Mehlgesichter“!

Erster Teig fertig – wegstellen (wie bemehlte Schüssel, wieso eigentlich, ach so – „Hilfe der Teig klebt!“) – zweiter Teig angefangen.

Zwischendrin im wilden Gewusel half nur noch: „Erhöhte Aufmerksamkeit– OHHHHHH-Psst.“ Dann wurde es augenblicklich still und es konnte wieder ein weiterer Schritt erklärt werden.

Der Teig wird nach dem Gehen gefaltet – nicht geknetet – „aber was mache ich, wenn er zu weich ist?“

Dann, der große Moment: Die ersten Brote kommen aus dem Ofen – ohh wie das duftet! Und so schön sehen sie aus –

Die 5. Klasse war ganz wundervoll und hat Großartiges geleistet – auch im Anschluss beim Aufräumen!

Ein großer Dank gilt auch einigen Schülerinnen der höheren Klassen, die in ihren Freistunden kamen und mit Feuereifer beim „Brotfalten“, Abspülen, Aufräumen, Aufteilen der bestellten Brote in die Papiertüten und Zustellen der Brote in den Klassen halfen – ohne Euch wäre es nicht so „glatt“ gelaufen!

Wir hoffen, die Brote haben allen geschmeckt und danken für den solidarischen Einkauf! Insgesamt sind bei dieser Aktion in etwa 350 € zusammengekommen, die nun dem Katholischen Frauenbund gespendet werden.

(Budich/Lutz)

Wenn plötzlich Cowboys und Früchte im Unterricht sitzen

Irgendwas war heute anders im Unterricht…

Zwischen den Mädchen saßen plötzlich auch Einhörner, Cowboys und Schmetterlinge. Die ein oder andere hatte überdies einen rußigen Streifen auf der Nase.

Fasching auf Hohenburg: Das heißt immer auch bunte Kostümierung und.. gelegentlich eine gepustete Luftschlange!

In der Pause gab es am heutigen Freitag auch eine kleine Spontanfeier in der Turnhalle, die sich durch lärmende Musik am Ende der dritten Stunde ankündigte. – Nicht in der Aula, wie sonst üblich. Nein, in der Turnhalle.

Die meisten strömten hinunter. Nur der Schulleiter stand zunächst noch in der Aula herum. Ganz allein. Und dachte: “Hier ist ja gar nichts.” Aber auch er fand schließlich den Weg hinunter zum Ort des Geschehens. Der Spuk dort war dann aber schnell wieder vorbei. Um 10:35 Uhr ging ja der Unterricht wieder los. Oder.. nunja.. vielleicht auch erst um 10:40 Uhr.

(tg)

Etwas länger gefeiert wurde beim traditonellen Unterstufen-Fasching am Mittwochnachmittag.

 

 

 

 

Winterwandertag: Wer stützt hier wen?

Zum unsinnigen Donnerstag schwärmen unsere Schülerinnen traditionell aus und vergnügen sich beim Skifahren, Rodeln und Schlittschuhlaufen.

In diesem Jahr sind die meisten in der Eishalle. Eine Gruppe hat sich aber auch fürs Rodeln entschieden. Und mehrere Klassen sind am Brauneck unterwegs.

Das vorliegende Foto von Frau Hoyer auf Schlittschuhen verdanken wir Frau Fahrner. Unklar ist nur, wer hier wen stützt: die Lehrkraft ihre Schülerinnen oder umgekehrt die Schülerinnen ihre Frau Hoyer?

(Nachtrag: Wie wir eben erfahren, ist Frau Hoyer ein Profi auf dem Eis. Einer Stütze bedarf sie keineswegs. – Schlimmer traf es vor einigen Jahren unseren Stellvertretenden Schulleiter. Der wagte sich am Winterwandertag mit PZW-Schülerinnen auf die Skipiste. Seine einzige Bitte: “Bringt mich heil zurück, Kinder!” Das haben sie dann auch getan, die Mädels. Sie waren geradezu rührend um den etwas unbeholfenen Skifahrer besorgt und haben sehr darauf geachtet, dass ihm nichts passiert.)

(tg)

Ski alpin: Hohenburg gewinnt Bundesfinale

Unsere Ski-Mädels haben in Bad Wiessee nun auch das Bundesfinale im Ski alpin gewonnen: Patricia Auer, Antonia Gerner, Elisabeth Mang, Romy Renz und Rosana Schwaiger (alle 7a) sind damit Deutsche Meister der Wettkampfgruppe IV.

Im Finale landeten sie souverän auf Platz 1; vor den Vorjahressiegerinnen aus Oberstdorf und den Mädels aus Rosenheim. Regionalteams aus NRW und Thüringen hatten das Nachsehen; ebenso wie die Teams aus Leutkirch im Allgäu, St. Blasien und Wangen.

Nach dem Landessieg im Langlauf folgt nun also der Bundessieg im Wettbewerb Ski alpin. Die Hohenburger Schülerinnen machen Lenggries damit zur deutschen Schul-Ski-Hauptstadt.

Zum Weiterlesen:
Eine Weltmeisterin im Hohenburger Betreuerteam
Rosenheim und Lenggries triumphieren

Unsere Nachwuchsläuferinnen knüpfen mit ihren Erfolgen übrigens an eine große Tradition an. Mit Martina Ertl und Hilde Gerg, beide auch Schülerinnen auf Schloss Hohenburg, haben vor über zwanzig Jahren schon einmal Rennläuferinnen aus Lenggries den Ski-Zirkus beherrscht.

Damals schrieb die Hamburger Wochenzeitung DIE ZEIT eine große Reportage über das “Dorf der schnellen Mädchen”.

 

(tg)