Die Q 12 auf den Spuren von Thomas Mann

Ausgangspunkt unserer Führung war die Stadtbibliothek in Bad Tölz, in der wir im ersten Stock einen Nachbau des ehemaligen Arbeitszimmers – Requisiten aus dem erfolgreichen Breloer-Film „Die Manns“ – besichtigen konnten. Dort wurden wir im Rahmen einer exklusiven Führung mit vielen interessanten Informationen zu Manns Leben und Werken versorgt. Danach begaben wir uns über das gegenüberliegende Gymnasium (wo wir erfuhren, dass dort früher eine Fabrik für Toilettensitze ansässig war) die Hindenburgstraße hinauf zum Standort des ehemaligen Bahnhofs, wo die Familie Mann stets anreiste und spazierten von dort weiter zum Klammerweiher. Bei schönstem Wetter genossen wir die Geschichten aus dem Leben der Familie Mann und aus der Stadtgeschichte von Bad Tölz genauso wie den Spaziergang und die idyllische Lage des Weihers. Viele Fragen der Oberstufenschülerinnen zeigten deren Interesse. Den Höhepunkt stellte ohne Zweifel Manns „Herrensitzchen“, sein Landhaus an der Heißstraße, dar. Im Rahmen der Führung durften wir das Gelände, das seit Jahrzehnten im Eigentum der Armen Schulschwestern ist, betreten und uns Haus und Gartenanlage (inklusive Hundegrab) aus nächster Nähe anschauen. In den Jahren 1908-1917 verbrachte die Familie Mann vor allem die Sommermonate dort. Mann schrieb hier unter anderem auch an einigen seiner bekanntesten Werke, wie z.B. dem „Zauberberg“ und dem „Tod in Venedig“. Diesen außergewöhnlichen Charakter Thomas Mann und die Spuren, die er in der Kurstadt hinterlassen hat, quasi vor Ort kennenzulernen, hat unser Bewusstsein gegenüber seiner Person, aber auch hinsichtlich unserer geschichtsträchtigen Heimat erweitert. Wir sind an diesem Tag also nicht nur mit unseren Beinen, sondern auch mit unserem Geist gewandert.

Deutsche Judo-Vizemeisterin

Leonie Zeller, Schülerin in der Oberstufe, hat bei den Deutschen Einzelmeisterschaften im Judo-Kampf in der Gruppe U 18 einen hervorragenden zweiten Platz belegt. Wir gratulieren herzlich zu diesem außergewöhnlichen sportlichen Erfolg!

Neue Schlosswepsen

Neue „Schlosswepsen“ im Gymnasium

Mit Musik, szenischem Spiel und dem für Hohenburg typischen Sonnenschein begrüßte der Schulleiter, Herr Beck, pandemiekonform unsere neuen Schülerinnen der Klassen 5a und 5 b. Wir freuen uns schon darauf, sie ohne Maske im Gesicht kennenzulernen und wünschen viel Erfolg!

Schlosswepsen bauen Wildbienenhotels

Summ, summ, summ… Wenn es schon im Schulhaus derzeit nicht von unseren Schlosswepsen summt, so ist doch der Frühling angekommen und mit ihm das Summen und Krabbeln in Gärten und Wald. Aber Wildbienen und andere Insekten haben es in unserer Kulturlandschaft immer schwerer, Futterpflanzen und geeignete Nistmöglichkeiten zu finden. Worauf es bei Nisthilfen ankommt und wie man sie gestalten kann, darum ging es im Online-Workshop, der am Mittwoch, dem 5. Mai, von den Schülerinnen der AG Klima und Umwelt angeboten wurde.

Aus alten CD-Regalen, Hartholzquadern und Schilfröhrchen entstanden komfortable Insektenhotels. Auch einige Bausätze, die wir letztes Jahr beim Klimameister-Wettbewerb des Bayerischen Umweltministerium gewonnen hatten, kamen dabei zum Einsatz.

Wir freuen uns, dass die Insektenhotels trotz der Corona-Beschränkungen ab sofort geöffnet sind und hoffen auf viele Gäste. Den jungen Baumeisterinnen wünschen wir viel Freude beim Beobachten der Insektenwelt!

(Hoc)

Starke Frauen im Uni-Magazin – Wir sind dabei!

Das „MünchnerUni Magazin“ der LMU hat die jüngste Ausgabe „Frauen in technischen Studiengängen“ gewidmet. Mit dabei: das Gymnasium Hohenburg als schulischer Kooperationspartner!

Auf einer Doppelseite wird das Projekt KARE-CS vorgestellt, bei dem mit selbstgebauten Mess-Stationen Wetterphänomene aufgezeichnet werden. Zwanzig Schülerinnen aus Lenggries und Geretsried waren beteiligt. Projektleiterin vor Ort war unsere Lehrkraft Tamara Höcherl, die sich über den „Einblick in die Welt der Wissenschaft“ freut und betont: „Daran werden sich die Schülerinnen noch erinnern, wenn sie die Lösungsformeln für mathematische Gleichungen längst vergessen haben.“

Im Rahmen des Projekts hätten viele Schülerinnen zum ersten Mal das Wort „Taupunkt“ gehört, sie hätten gelernt, was Infrarotstrahlung oder ein UV-Index ist und mit reduziertem und normalem Luftdruck Bekanntschaft gemacht.

Ziel des Kooperationsprojekts auf Seiten der Universität ist es, die Begeisterung für naturwissenschaftliche Forschung und technische Berufe zu wecken. Bei unserer Schülerin Sarina Haushofer (15) war das Projekt offenbar zielführend. Sie wird gleich eingangs mit dem Satz zitiert, dass sie „einmal Wissenschaftlerin werden“ möchte.

(Gam)

Einsatz gegen Blutkrebs ausgezeichnet

Die Idee kam von einer unserer Schülerinnen: Lara Ranhart (Q12) hat sich selbst bereits für eine Knochenmarkspende registrieren lassen. Der Kampf gegen Blutkrebs ist ihr wichtig. Deshalb wollte sie nun auch in unserer Schule für dieses Thema sensibilisieren.

Nach Rücksprache mit Schulleiter Christoph Beck und Zustimmung des Elternbeirats wurde auf ihre Initiative hin eine entsprechende Präsentation in den 12. Klassen gezeigt. Mit Erfolg: Etliche Schülerinnen haben sich daraufhin auch registrieren lassen.

„Für außergewöhnlichen Einsatz“ wurde das Gymnasium Hohenburg deshalb nun von der DKMS (Deutsche Knochenmarksdatei) ausgezeichnet. Das „Herzliche Dankeschön“ richtet sich laut Urkunde an das St.-Ursula-Gymnasium Lenggries. Es gebürt aber eigentlich vor allem einer Person: Lara Ranhart.

(Gam)

Neueinschreibung: Der Info-Film ist da

Mitte Mai steht die Einschreibung an den weiterführenden Schulen an. Für alle Interessenten bieten wir jetzt einen Info-Film über unsere Schule an. Das Kurz-Video und weitere Informationen rund um unsere Einrichtung finden sich unter folgendem Link: Film zur Neueinschreibung.

Jugend musiziert: Erfolg beim Landeswettbewerb

Großer Erfolg bei „Jugend musiziert“: Im Landeswettbewerb hat unsere Schülerin Amelie Müller (Q12) jetzt einen hervorragenden zweiten Platz am Schlagzeug errungen. Vor gut sieben Jahren kam Amelie nach Hohenburg und trat in die gerade frisch gegründeten Musikklassen ein. Ihrem damals erlernten Instrument ist sie bis heute mit Erfolg treu geblieben.

Beim Wettbewerb trat Amelie Müller nun im Duo mit Veronika Rest (E-Bass) von der Realschule Hohenburg auf. Die beiden spielten nicht nur Rock- und Pop-Stücke, sondern auch eine Eigenkomposition. Nicole Müller-Pürzer von der „Müsikwerkstatt“ ist mächtig stolz: „Die Mädchen haben sich sehr reingehängt, und das neben dem ganzen Homeschooling.“ – Veronika Rest errang sogar einen ersten Platz und darf nun Ende Mai nach Bremen zum Bundeswettbewerb. Da kann Amelie Müller aber nicht mehr dabei sein. In dieser Zeit schreibt sie ihre Abiturprüfungen.

Hintergrund

„Jugend musiziert“ ist das renommierteste Musikförderprojekt Deutschlands. Knapp eine Million Kinder und Jugendliche haben in 58 Jahren bei diesem Wettbewerb mitgemacht. Für viele von ihnen war dies der erste Schritt in eine erfolgreiche Musikkarriere.

Coronabedingt fand der Wettbewerb diesmal allerdings online statt. Die Regionalwettbewerbe fielen aus. Es gab nur einen gesamtbayerischen Wettbewerb, bei dem die Teilnehmer anhand eingesandter Videos bewertet wurden.

(Gam)

 

Hohenburg nimmt an Europa-Diskussion in Straßburg teil

12. März 2021. Vormittag. Straßburg. Aus dem Plenarsaal des Europäischen Parlaments wird eine Euroscola-Sitzung gestreamt. Jugendliche aus ganz Europa nehmen über zwei Plattformen digital daran teil. Als deutsche Vertreterinnen unser Euroscola-Team aus Hohenburg. Durch unser sehr gut gemachtes Musikvideo hatten wir diesen Besuch im EU-Parlament  zuvor  in einem Wettbewerb gewonnen. Wegen der Pandemie fand Euroscola diesmal aber nur online statt. 

Zuerst freuten wir uns über ein emphatisch vorgetragenes Grußwort von David-Maria Sassoli, dem Präsidenten des EU-Parlaments.

Dann stand u.a. ein sehr interessantes Gespräch von Jugendlichen mit Katarina Barley, früher Ministerin in der Bundesregierung und jetzt Vize-Präsidentin des EU-Parlaments, an.  Dabei ging es u.a. um gerechte Bildung, Einsatz gegen Diskriminierung und die Werte der EU. 

Es gab zudem ein Innovation Lab (Workshop), in dem Jugendliche Ideen zu Solidarität in Zeiten der Not entwickelten und vorstellten. 

Sehr schön war, dass sehr viele und verschiedene junge Menschen aus Europa teilnahmen und wir mit ihnen kommunizieren konnten. Dem Motto der EU entsprechend: „In varietate concordia“ (vereint in der Verschiedenheit).

Christian Martino

Hintergrund:

Im Rahmen des Euroscola-Programms lädt das Europäische Parlament jedes Jahr Schülerinnen und Schüler aller Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) ein, in die Rolle von Europaabgeordneten zu schlüpfen. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen einen Tag lang im Europäischen Parlament in Straßburg die Aufgaben von Abgeordneten: Sie diskutieren im Plenarsaal, verhandeln mit ihren Kolleginnen und Kollegen und stimmen gemeinsam über Entschließungen ab. Das Euroscola-Projekt besteht seit dem Jahr 1990.

Ein Video von der Veranstaltung findet sich hier: Film über Euroscola

Gemeinsam anpacken: Froschzaun am Schloss

Der Schlossweiher oberhalb der Schule ist alljährlich das Ziel der Laichwanderung Tausender Grasfrösche und Erdkröten. Damit diese auf ihrem Weg nicht überfahren werden, wird längs der Hohenburgstraße ein Amphibienzaun aufgestellt. Im vergangenen Jahr übernahmen Schülerinnen diese Aufgabe, dieses Jahr griffen Lehrkräfte zum Hammer, unterstützt von drei Schülerinnen der 10A einschließlich weiterer Familienmitglieder.

So konnten wir nicht nur einen Beitrag zum Amphibienschutz leisten, sondern uns auch nach langer Zeit mal wieder anders als nur auf dem Bildschirm sehen – natürlich mit Abstand und viel frischer Luft. Auch unsere neue Kollegin Frau Burger war mit von der Partie – herzlich willkommen in Hohenburg! An alle Helferinnen und Helfer ein großes Dankeschön für die engagierte Arbeit!

(Hoc)