Schülerinnen lesen vor – auch aus eigenen Werken

Unser Bücherei-Team führte zum Internationalen Vorlesetag am 20.11.2020 eine Veranstaltung für unsere beiden fünften Klassen durch.

Die Klassen wurden in jeweils zwei Gruppen geteilt, sodass insgesamt aus vier Kinder- und Jugendbüchern ausgiebig vorgelesen werden konnte. Weil wir sehr talentierte Nachwuchsautorinnen bereits unter unseren jüngsten Schülerinnen haben, gab es zudem Lesungen aus den Werken dieser Mädchen. Über all diese Texte wurde natürlich auch gesprochen.

Alle Beteiligten sind sich einig: Das war eine sehr gelungene Veranstaltung und beste Werbung für gute Literatur. 

(Christian Martino)

Hohenburg gewinnt bei EU-Wettbewerb

Am 12. Oktober kam die Nachricht aus Berlin. Das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland teilte mit, dass unser Schul-Beitrag “zu den Gewinnern des diesjährigen Euroscola-Wettbewerbs” zählt. Wir erhalten somit “Gelegenheit, im Jahr 2021 als deutsche Vertreter am Euroscola-Programm des Europäischen Parlaments teilzunehmen”.

Teilgenommen hatten Schülerinnen aus unserer Oberstufe unter Leitung von Christian Martino. Sie hatten dazu ein Video mit dem Titel “Die Gedanken sind frei” gedreht und eingeschickt.

Das Euroscola-Projekt ist eine “einzigartige Chance, den Entscheidungsfindungsprozess der EU in Form eines mehrsprachigen europäischen Jugendparlaments kennenzulernen” – so heißt es in einer offiziellen Mitteilung des Europäischen Parlaments. Für Schulklassen bedeutet dies einen sehr spannenden und interessanten Aufenthalt in Straßburg. Der Höhepunkt ist ein Tag im EU-Parlament. Jugendliche schlüpfen in der Rolle von Politikerinnen und Politikern, diskutieren auf Englisch und Französisch miteinander, beschließen Gesetze und halten eine Rede im voll besetzten Plenum. Ein unvergessliches Erlebnis.

Leider ist allerdings aufgrund der Corona-Lage noch nicht ganz klar, in welcher Form die Teilnahme diesmal stattfinden kann.

(Mar)

KoKo-Tage: Spielerisch zueinanderfinden

Im Rahmen der KoKo-Tage, die dieses Jahr ausnahmsweise in Hohenburg stattfanden, konnten die jüngsten Schlosswepsen letzte Woche viel Zeit miteinander verbringen und sich bei verschiedenen Kommunikations- und Kooperationsübungen besser kennenlernen. Die Herausforderungen gingen von einem selbst erfundenen Theaterstück bis hin zum Spiel „Menschenschach“, bei dem eine gemeinsam ausgearbeitete Taktik stumm in die Tat umgesetzt werden muss. Aber die neuen Fünfklässlerinnen haben sie alle mit Bravour gemeistert!

(Ste)

Schülerinnen schrauben und löten für die Forschung

Die praktische Seite universitärer Forschung erlebten unsere Schülerinnen jetzt, Ende September, bei einem Workshop zur Reparatur meteorologischer Messgeräte. Seit Juli beteiligt sich unsere Schule an einem Forschungsprojekt zur Erhebung von Wetterdaten.

Nach drei Monaten ausschließlich digitaler Zusammenarbeit im KARE-Projekt fand nun der erste Live-Workshop statt: Bianca Wentzel, Meteorologin an der Freien Universität Berlin, erläuterte die von den Messgeräten (“MESSIs”) erhobenen Daten, brachte einen Koffer voller Ersatzteile mit und half bei der Reparatur defekter Geräte.

Unter ihrer Anleitung überprüften die Schülerinnen Kontakte, ersetzten Platinen und reparierten Niederschlagswippen. Mit dabei war auch Cornelia Baumann von der Energiewende Oberland, die beim Schrauben und Löten tatkräftig mit anpackte.

(Gam/Hoc)

Klischeefrei: SPIEGEL-Artikel über Hohenburg

Cathrin Schmiegel hat 2009 bei uns Abitur gemacht. Inzwischen arbeitet sie in Hamburg für die ZEIT. Sie schreibt aber auch große Geschichten für die Süddeutsche oder den SPIEGEL.

Ende August hat sie im Hamburger Nachrichtenmagazin eine so genannte “Homestory” über ihre alte Schule veröffentlicht. “Sind Mädchenschulen gestrig?”, lautet die Ausgangsfrage. Schmiegels Antwort: “Meine war es nicht.”

Unsere ehemalige Schülerin betont in ihrem Artikel vor allem den emanzipatorischen Effekt reiner Mädchenschulen, in denen junge Frauen ganz ohne Geschlechterklischees aufwachsen können. Oder zumindest fast ganz.

(Gam)


Zum Nachlesen: Homestory: Entstaubt
Zum Kennenlernen: Cathrin Schmiegel

 

Unser Umweltteam vertritt Bayern im Klima-Wettbewerb

Das Projekt “Mein Klimaschutz” sucht den Deutschen Energiesparmeister und hat dazu die 16 besten Klimaschutzprojekte deutscher Schulen ermittelt. Mit dabei: das Erzbischöfliche St.-Ursula-Gymnasium.

Jedes Bundesland durfte eine Schule ins Rennen schicken. Und für Bayern fiel die Auswahl auf Hohenburg. Unsere Lehrkraft Tamara Höcherl vertrat deshalb mit ihrem Umweltteam den Freistaat Bayern bei diesem deutschlandweiten Wettbewerb, der vom Bundesumweltministerium getragen wird.

Die Landessieger wurden von einer Jury ausgewählt. Per Online-Voting wurde anschließend der Bundessieger ermittelt. Inzwischen ist das Online-Voting abgeschlossen.

 


Für weitere Informationen finden sich im Folgenden eine Pressemitteilung der Erzdiözese München und Freising und ein Radiobeitrag des Michaelsbundes:

Pressemitteilung der Erzdiözese München-Freising

BR-Beitrag über Projekt an der TU München

Förderprogramm für junge Frauen: Zwei Schülerinnen unserer Q11 haben jetzt in den Ferien an einem Experimentalkurs der TU München teilgenommen. Das Projekt soll die Begeisterung für die so genannten MINT-Fächer wecken, in denen Frauen immer noch unterrepräsentiert sind.

Der Kurs fand am TU-Standort in Garching statt. Auf dem Programm standen elektrochemische Speicher in Theorie und Praxis. Dem Bayerischen Rundfunk war das Projekt auch einen Beitrag wert (siehe unten).

(Gam)

Wir begrüßen 54 Neue – leider mit Masken

54 neue Fünftklässlerinnen wurden am Dienstag in unserer Turnhalle feierlich begrüßt und auf Hohenburg willkommen geheißen. Die kleine Feier musste zwar coronabedingt in etwas reduzierter Form stattfinden. Gleichwohl freuen wir uns sehr auf den gemeinsamen Weg mit den neuen Schlosswepsen!

Wir wünschen Euch, liebe Fünftklässlerinnen, alles Gute, viel Erfolg und stete Freude an Eurer neuen Schule!

(Gam)

Schülerinnen erforschen Wetterphänomene

Universitäre Forschung auf Hohenburg: 15 Schülerinnen unserer 8. bis 10. Klassen beteiligen sich in diesem Jahr an einem Forschungsprojekt zu Wetterphänomenen.

Die LMU München, die FU Berlin und Energiewende Oberland untersuchen dabei in einem bürgerwissenschaftlichen Ansatz das Auftreten und die Auswirkungen von (Extrem-)Wetterereignissen und stützen sich dabei unter anderem auf Daten und Beobachtungen, die von Schülerinnen und Schülern im Oberland erhoben werden.

Per Online-Bauanleitung bastelten unsere Nachwuchsforscherinnen die Messgeräte (“MESSIs”), die Temperatur, UV-Strahlung, Luftdruck und Niederschlag erfassen und die Daten einmal pro Stunde an die LMU funken.

Die ursprünglich geplanten analogen Workshops mit den Meteorologen und Geographen aus Berlin und München wurden durch Videokonferenzen und digitale Materialien ersetzt. Trotz des ungewohnten Veranstaltungsformats gelang der Bau der MESSIs in Kinderzimmern und am Küchentisch.

In Holzkirchen und Greiling, in Bad Tölz und Bad Heilbrunn, auf unserem Schulgelände und auf dem Brauneck sind die fertigen Geräte seit Juli im Einsatz.

Ergänzend zu den Messwerten tragen die Schülerinnen regelmäßig ihre subjektiven Wetterbeobachtungen in ein Online-Formular ein: Welche Beeinträchtigungen und Schäden hat das Wetter verursacht? Sind Freizeitaktivitäten “ins Wasser gefallen”? Gab es Hochwasser, Hagel, umgestürzte Bäume?

Ziele des Projekts mit dem Titel “KARE” (Klima-Anpassung auf regionaler Ebene) sind sowohl die Sensibilisierung der Teilnehmerinnen für Wetterphänomene wie Starkregen als auch die Entwicklung von Instrumenten zum kommunalen Risikomanagement. Wir freuen uns, dieses Forschungsprojekts hautnah erleben und unterstützen zu können!

Festliche Abiturfeier – mit Eltern und Sekt

Zur großen Freude aller Beteiligten haben unsere Abiturientinnen die Abschlusszeugnisse am Freitag doch noch im Beisein ihrer Eltern entgegennehmen können; und das trotz coronabedingter Einschränkungen.

Jede Schülerin saß zusammen mit ihren Eltern an einem mit Blumen liebevoll geschmückten Tisch – natürlich in ausreichendem Abstand zur nächsten Kleingruppe. Dass es Pulte waren, konnte durch weiße Tischdecken kaschiert werden. Ein kleines Getränkearrangement (mit Pikkolo) sorgte zudem auf jedem der Tische für etwas festliche Stimmung.

Und auch wenn man aus einer Sporthalle keinen Ballsaal machen kann, so war doch der Gesamteindruck mit all den herausgeputzten, gut gelaunten Menschen und den strahlenden Abiturientinnen angemessen feierlich.

Auch unter Einhaltung der Hygienevorschriften gelang damit am Ende doch noch eine würdige Feier zum Abschied unserer Q12.

Notabene: Der Abi-Schnitt lag diesmal bei 2,01. Das war nicht nur eines der besten Ergebnisse, das wir auf Hohenburg je hatten. Unsere Schülerinnen waren damit außerdem wieder einmal besser als der bayerische Landesschnitt. Der lag in diesem Jahr bei 2,25.

Ein Bericht zur Feier findet sich hier: Tölzer Kurier

(Gam)