Eine Autorenlesung der besonderen Art gab es zum diesjährigen Internationalen Vorlesetag: Auf Einladung von Christian Martino kam die 21-jährige Franziska Sgoff aus Freising an unsere Schule. Sie las für die Mädchen der achten und neunten Jahrgangsstufe und auch für einige Klassen der Realschule Auszüge aus ihrem Debütroman „Wozu braucht man Jungs?”. Darin geht es um zwei Mädchen, die ganz normale Teenagerprobleme plagen. Als sie aber die blinde Susanne treffen, ändert sich ihr Leben. Franziska Sgoff weiß, wovon sie schreibt. Sie ist selbst von Geburt an blind.

Im Anschluss musste die junge Autorin zahlreiche Fragen beantworten. Diese drehten sich zum einen um den Inhalt des Buches und das Schreiben als blinde Autorin.  Die Mädchen interessierte etwa, wie sie Farben beschreibt, ohne diese je gesehen zu haben. Franziska ging aber auch auf Fragen zu ihrem Alltag und dem richtigen Umgang mit Menschen mit Handicap ein. So entstand ein offenes und angeregtes Gespräch.

Am Ende gab es langen und herzlichen Beifall für Franziska. Alle Beteiligten waren sich einig, dass ihnen nicht nur ein interessantes Jugendbuch vorgestellt wurde, sondern diese Veranstaltung auch einen wertvollen Beitrag zur Inklusion geleistet hat.

Für die beiden fünften Klassen stellten Miriam Fleischmann, Deborah Gebhardt, Hanna Huber und Laura Weiß (alle 10a) außerdem die Schülerinnenbibliothek und ihre neuen Lieblingsbücher vor.

In der Aula lasen unsere Schülerinnen und Jungautorinnen Annina Göhle (9b), Maya Rummler (9b) und Felicitas Hoffmann (8b) aus eigenen Texten für die sechsten und siebten Klassen und beantworteten zahlreiche Fragen ihrer Zuhörerinnen.

(Fah)

 

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